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Ekew

Torah: 5. Mose 7:12–11:25; Haftara: Jesaja 49:14–51:3; Brit Chadascha: Lukas 4:1–15; Hebräer 4:12–16

(Angaben nach „Die Tora nach der Übersetzung von Moses Mendelssohn“ und David Stern)
[Autor: Jurek Schulz]

Ekew – Folge, Lohn

Zusammenfassung des Abschnitts:

Das Wohlergehen, das Glück und der Friede für Israel liegen in der Beachtung und Respektierung des Bundes mit G’tt. Das ist das grundsätzliche Ziel des Moses mit diesem Bibelabschnitt für Israel. Die Wiederholungen und Erinnerungen an die Prüfungen der fast vierzigjährigen Wüstenwanderung sollen Israel dazu befähigen, als auserwähltes Volk im Bund mit G’tt zu bleiben. All die Erlebnisse sollen für Israel eine Lehre sein, weitere Verirrungen zu vermeiden. Mose erinnert auch daran, wie er mit dem HERRN darum rang, dass ER immer wieder Sünden und Verfehlungen Israel vergab, trotzdem sie ein Volk mit einem „harten Nacken“ waren. So erwähnt er die Sünde mit dem „goldenen Kalb“ (eigentl. Stiergussbild), die Revolte Korachs und die tragische Verfehlung der Kundschafter. Alles das soll als Beispiel dienen, nicht erneut von G’ttes Liebe und seinem Bundesschluss abzufallen.

Daher schließt er den Abschnitt mit der Erinnerung an die „Tefillim“ und der „Mesusa“. Die „Gebetsbinden“ als Zeichen der vollständigen Unterordnung des Menschen unter den Willen G’ttes und das „Schildzeichen“ des jüdischen Hauses, das kenntlich macht, dass es nur G’tt dient.

5. Mose 7:12–15: Der Segen im täglichen Bedarf. Wie umfangreich ist er?
V. 16: Der Bann über andere Völker, Israel die Gerichtsbringerin G’ttes
Kap. 9,16: Was ist die Ursache des Gerichtes G’ttes?
V. 1726: Beachte die verschiedenen Begründungen des Bannes und die Folgen der Nichtbeachtung für Israel.

Beachte die Struktur des Textes:

Kap. 8:1–2: Israel unterscheidet sich von den anderen Völkern (siehe auch Kap. 7:7) durch die Gebote G’ttes und durch das Sich Erinnern der eigenen Geschichte, nämlich:
V. 3–4: Die materielle Versorgung inmitten karger Existenz.
V. 3–5: Das hat die Erkenntnis G’ttes als Resultat.
V. 6: Daher folgt das Halten der Gebote.
V. 7: Der Segen wird im Land sichtbar.
V. 8–9: Sieben Früchte als Grundnahrungsmittel und Eisen und Kupfer als Grundmaterialien, um Städte befestigen und verteidigen zu können.
V. 10–13: Lob und Dankbarkeit gegenüber G’tt sind Grundhaltungen, welche mit dem Halten der Ordnungen einhergehen.
V. 14: Demut hilft, sich nicht zu überheben.
V. 17–18: Nicht unsere Kraft hat uns geholfen, sie verführt uns nur, von G’tt abzufallen.
V. 
19–20: Die Warnung bei Ungehorsam und die Ankündigung des Gerichtsurteils.

Kap. 9:1–6: Der Bann ist das Resultat g’ttlosen Handelns der Völker.
V. 7–29: Moses Ermahnung zur Demut Israels gegenüber G’tt.
Er hält ihnen einen Spiegel ihrer Geschichte vor, damit sie nicht wie die Völker Gefahr laufen, vernichtet zu werden. Was waren die tatsächlichen Ursachen des Gerichtes?

Kap. 10:1–5: Damit Israel auf dem Wege mit G’tt bleibt, bekommen sie Ordnungen, wie z. B. die Tafeln der Gebote und den „Aron haKodesh“, die Bundeslade als Zeichen der Gegenwart G’ttes.
V. 8–9: Die Ursache der Absonderung der Leviten, sie sollen dem Herrn dienen und die Lade tragen. Daher bekommen sie ein Teil des Opfers.

Die Forderungen G’ttes sind durch seinen Segen gegenüber Israel begründet.

Kap. 10:11: Die Forderung schließt das Einhalten der Ordnungen mit ein.
V. 12–22: Beschneide dein Herz.
V. 16: Übe Nächstenliebe.
V. 19–20: Rühme dich deines G’ttes.

Kap. 11:1–7: Die Zeichen deiner Demut seien dir die Mesusa und die Tefillin.
V. 14–15: In der neuen Heimat gibt es Segen in der Natur (Früh- u. Spätregen), die zum großen Reichtum in der Landwirtschaft führen. (Joel 2:23–24: der Herr hat in Gerichtszeiten auch den Regen zurückgehalten.)
V. 24: Die tatsächliche Größe des verheißenen Landes hat Israel noch nie besessen. – Vielleicht noch eine weitere prophetische Bedeutung.

Abschließend ergibt sich durch diesen Abschnitt folgende Frage: Wie weit haben wir in unserem eigenem Leben G’tt und seine Ordnungen im Herzen? Erleben wir Sicherheit und materielles Auskommen?

Tragen wir in uns die Erkenntnis, dass durch uns auch andere auf den G’tt Israels aufmerksam werden, den wir lieben und verehren, insbesondere in seinem Messias Jeschua? (Studiere 5. Mose 10:12 und lerne den Vers auswendig.)