Erev Pessach

Sederabend

Am Abend des 14. Nissans beginnt Pessach und wird mit dem Sederabend gefeiert.

Zu einem Seder, welcher nach einer bestimmten Ordnung gefeiert wird, lädt man Familienangehörige, Freunde und Alleinstehende ein. An diesem besonderen Abend darf kein Jude allein sein, denn Passah ist das «Fest der Verschonung» oder wie es die Juden nennen «die Zeit unserer Freiheit». Die Juden feiern Passah seit ungefähr 3500 Jahren.

Sie feiern das Fest so, als wären sie damals in der ersten Passahnacht selbst dabei gewesen. Der Herr ordnete dieses jährlich stattfindende Fest an, damit sein Volk sich regelmäßig daran erinnern konnte, was er für sie getan hatte. Sie waren angehalten, sich dieser vollbrachten Erlösung ständig neu zu erfreuen und vorausschauend in die Zukunft zu blicken.

Was G'tt tatsächlich an Passah für sein Volk tat, berichtet die sogenannte Haggada. Der Begriff der Haggada bedeutet «Nacherzählung». Es soll, mittels der Haggada, die Geschichte vom Auszug aus Ägypten nacherzählt werden, so dass im Seder Gottes Taten nochmals «gesehen», «gehört», «gerochen», «geschmeckt» und «gefühlt» werden können. Es gibt heute über 1000 verschiedene Versionen der Haggada, und nahezu jede Familie entwickelte ihre eigene Tradition.

Schon in der Zeit des zweiten Tempels in Jerusalem hatte die Haggada eine einigermaßen fest umschriebene Form. Zugleich aber blieb viel Freiheit für eine Ausdehnung dieser Erzählung. Im Laufe der Zeit sind so Änderungen und Erweiterungen hinzugekommen.

Die messianische Haggada bezieht, im Unterschied zur traditionellen Haggada, Jeschua (Jesus Christus) mit in die Erzählung ein. Es ist unverkennbar, dass G'ttes erlösende Gnade im Passah erst in Jeschua, dem Messias, seine eigentliche Erfüllung findet.

Diese Haggada orientiert sich an der Haggada, die heute in den messianischen Gemeinden in Israel verwendet wird. Die Sederfeier besteht aus drei Teilen. Der erste Teil beinhaltet die Betrachtung der großen Taten G'ttes, die das jüdische Volk in Ägypten erlebt hatte. Den zweiten Teil bildet die Sedermahlzeit, welche gemeinschaftlich eingenommen wird. Und im dritten Teil schließlich betrachtet man das vollbrachte Opfer Jesshuas und feiert das Abendmahl.

Die Bibelstellen können gelesen, frei nacherzählt oder nur erwähnt werden. Ebenso können dazwischen Lieder gesungen werden. Es empfiehlt sich, Bibellesungen auf verschiedene Personen zu verteilen und gewisse Texte gemeinsam zu lesen.

Der Sederteller

Der Sederteller enthält verschiedene symbolische Speisen, die an den Auszug aus Ägypten und auch an den zerstörten Tempel erinnern.

Es sind folgende Speisen:

Grünes Kraut (Karpas): Petersilie, Sellerie oder geschnittene Radieschen
Lammknochen mit etwas Fleisch (Seroa)
Fruchtmus (Charosset): Äpfel, Honig, Feigen, Nüsse, Zimt und andere Gewürze, Wein
Bittere Kräuter (Maror): Kopfsalat oder Lattich
Bittere Kräuter (Chasseret): Meerrettich
Ei (Bejza): gekocht / gegrillt
Salzwasser
Ungesäuertes Brot (Matzen)

Die Bedeutungen der Speisen sind:

Das grüne Kraut (Karpas): Dies können Petersilie, Sellerie oder geschnittene Radieschen sein. Es ist ein Symbol für den Ysopbüschel, mit dem die Israeliten das Blut des Passahlammes an die Türpfosten strichen und damit das Leben ihrer Erstgeborenen retteten. Gleichzeitig ist Karpas aber auch ein Zeichen für die fruchtbare Erde, die G'tt schenkt.

Die bitteren Kräuter (Maror und Chasseret): Zu den Bitterkräutern zählen traditionell der Kopfsalat und der Meerrettich. Diese Speisen weisen auf das bittere Leben der Väter in Ägypten und in der Diaspora hin.

Das Fruchtmus (Charosset): Der bräunliche Brei, bestehend aus geriebenen Äpfeln, einigen Löffeln Honig, Feigen, Nüssen, Zimt und anderen Gewürzen mit Wein angerührt, erinnert an den Lehm der Ziegel, die die Israeliten in Ägypten herstellen mussten.

Ein makelloser Lammknochen (Seroa): Ein Lammknochen mit etwas Fleisch erinnert an das Passahlamm, welches man seit dem Auszug bis zur Zerstörung des Tempels am Sederabend gegessen hatte. Da heute kein Tempel existiert, verzichtet man auf den Genuss von Lammfleisch.

Ein gekochtes Ei (Bejza): Das Ei steht für das Ende des Tempeldienstes. Es soll aber gleichzeitig auch die Hoffnung auf einen neu einsetzenden Tempeldienst zum Ausdruck bringen.

Die drei ungesäuerten Brote (Matzen): Die drei Matzen sind in eine Serviette eingewickelt. Sie erinnern an den eiligen Auszug des Volkes aus Ägypten, der ihnen keine Zeit mehr ließ, das Brot durchsäuern zu lassen. Bis heute ist es üblich, während der sieben Tage des Passahfestes kein gesäuertes Brot zu essen.

Die Schale mit Salzwasser: Das Salzwasser ist ein Zeichen für die Tränen, die während der Zeit der Knechtschaft in Ägypten geweint wurden. Gleichzeitig erinnert es auch an das salzige Wasser des Schilfmeeres, durch welches die Israeliten ziehen mussten.

Die vier Kelche Wein: Im Verlauf des Sederabends trinkt jeder Mahlteilnehmer vier Kelche Wein (Traubensaft). Diese Kelche Wein kennzeichnen jeweils einen Abschnitt im Sederablauf.
Der erste Kelch ist der Kelch der Heiligung, mit dem der Hausvater das Seder eröffnet.
Der zweite Kelch ist der Kelch des Gerichts.
Der dritte Kelch ist der Kelch der Erlösung.
Der vierte Kelch ist der Kelch des Lobpreises.

Vorbereitungen

Nun haben wir beschrieben, was für den Sederteller nötig ist. Wir wollen noch weitere Informationen geben, damit ein kleiner Rahmen für Zuhause vorbereitet werden kann.

Die Tische sollen festlich geschmückt und gedeckt sein (Tischdecke, Kerzen, Servietten, kleiner Blumenschmuck).

Jedes Gedeck hat zwei Gläser/Becher: Ein Wein- bzw. Traubensaftglas und ein Glas für Wasser. Bei einer zentralen Essensausgabe, wo es große Teller mit Besteck gibt, muss das zuvor nicht gedeckt werden. Es sollte dann aber bei jedem Platz ein kleiner Teller sein (Kuchenteller oder Untertassen). Wenn die Hauptmahlzeit an den Tischen serviert wird, kann entsprechend gedeckt werden.

Für den Sederteller sollte man beim Metzger einen ungebrochenen und im Backofen gebackenen oder gebratenen Lammknochen besorgen (Ober- oder Unterschenkelknochen; es darf noch etwas Fleisch, aber kein Blut dran sein!).

Als Sederspeisen müssen je Tischgruppe auf einem Unterteller oder in einem Schüsselchen vorbereitet sein:

Petersilie (für jeden Gast einen Stängel)
Kopfsalatblätter (für jeden Gast ein großes Blatt)
Meerrettich (extra scharf!) (für jeden Gast etwa einen Teelöffel, kann in der Tube gekauft werden)
Fruchtmus (Rezept siehe unten) (für jeden Gast etwa ein gehäufter Esslöffel)
hart gekochte Eier (keine gefärbten Ostereier!) (für jeden Gast oder pro Tischgruppe ein Ei, über einer Kerze geschwärzt)
Matzenbrote (für jede Tischgruppe mindestens drei Matzen)
Salzwasser (stark gesalzen!)
Salzstreuer

Für jede Tischgruppe soll ein Teller mit drei Matzenbroten und einer Serviette vorbereitet sein.

In der Nähe des Leiters sollten eine Schüssel, ein Handtuch und ein Wasserkrug fürs rituelle Händewaschen bereitstehen. Wenn eine Fußwaschung gemacht wird, braucht es auch die entsprechenden Dinge.

Eine kleine Überraschung (Süßigkeiten oder etwas anderes) sollte für die Kinder, die am Ende der Mahlzeit den so genannten «Afikoman» finden, vorbereitet sein.

Als Hauptmahlzeit kann serviert werden:

Fisch, Huhn, Kalb oder ein Lammfleischgericht mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Als Nachtisch kann Fruchtsalat oder Tee mit Zitrone angeboten werden. Religiöse Juden essen nach einem Fleischgericht keine Milchprodukte. Deshalb sollte kein Nachtisch aus Milchprodukten serviert werden (Tee oder Kaffee dann ohne Milch).

Fruchtmus (Charosset) für ca.10 Personen: Das Fruchtmus sollte höchstens einen Tag im Voraus vorbereitet werden. Jeder Gast sollte mindestens einen gehäuften Esslöffel bekommen. Rezept: Drei große, weiche und saftige Äpfel reiben. Diesen Brei mit einer Tasse gemahlener Mandeln, einer Hand voll gehackter Walnüsse, einer Hand voll gehackter Datteln und Feigen, 1- 2 Esslöffeln Zucker, etwas Zimt, Rotwein oder Zitronensaft mischen.

Matzen sind meistens in großen Lebensmittelgeschäften bei den Brot- und Backwaren oder in Feinkostabteilungen erhältlich. Es gibt aber auch Online-Angebote.

Ablauf

Das Anzünden der Passahkerzen

Die Frau des Hauses spricht den Segen: Gelobt seist du, Ewiger, unser G'tt, König der Welt, denn du hast uns angenommen durch deine vergebende Liebe und hast uns erlaubt die Festkerzen anzuzünden.
Lese Johannes 8, 12
Ein Kind stellt dem Hausvater die Frage: Warum feiern wir den Passah-Seder?
Lese 5. Mose 6, 20-25
Lese Lukas 22, 7-8 + 14-18
Einführung zum Sederteller
Erklärung der Reinigung (Biur Chametz)
Lese 2. Mose 13, 6-10
Lese 1. Korinther 5, 1a + 6-7a
Hausvater: G'tt will, dass wir heilig sind, weil er selber heilig ist. Er will alle Sünde aus unserem Leben entfernen. Deshalb wollen wir uns jetzt im Gebet an G'tt wenden und uns von ihm reinigen lassen.
Der Kelch der Heiligung (Kadosch)
Der erste Kelch wird gefüllt.
Der Hausvater spricht den Segen (Kidusch): Gelobt seist du, Ewiger, unser G'tt, König der Welt – Schöpfer der Frucht des Weinstocks.
Alle trinken den ersten Kelch.
Die Waschung der Hände (Ur'chatz)
Lese Johannes 13, 12-14
Der Genuss der Erdfrucht (Karpas)
Lese 2. Mose 2, 23b-25
Der Hausvater spricht den Segen: Gelobt seist du, Ewiger, unser G'tt, König der Welt – Schöpfer der Frucht der Erde.
Alle essen in Salzwasser getauchte grüne Kräuter.
Das Brechen der mittleren Matze (Jachatz)

Der Hausvater versteckt den größeren Teil als Afikoman.
Die Erzählung des Auszuges aus Ägypten (Magid)
Alle füllen den zweiten Kelch.
Die vier Fragen der Kinder (Ma Nischtana)
1. Das jüngste Kind fragt: „Warum unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?“
„In allen anderen Nächten essen wir gesäuertes oder ungesäuertes Brot, in dieser Nacht nur Matzen.“
2. Das jüngste Kind fragt: „Warum unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?“
„In allen anderen Nächten essen wir irgendwelches grünes Gemüse, in dieser Nacht nur bittere Kräuter.“
3. Das jüngste Kind fragt: „Warum unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?“
„In allen anderen Nächten haben wir normale Mahlzeiten, in dieser Nacht ein ganz besonderes Festmahl.“
4. Das jüngste Kind fragt: „Warum unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?“
„In dieser Sederfeier kennen und verehren wir den Messias Jeschua, aber in fast allen anderen Sederfeiern wird heute Abend der Messias von unserem Volk nicht erkannt.“
Der Kelch des Gerichts
Alle halten den zweiten Kelch hoch.
Hausvater: Was hat es mit dem Kelch des Gerichts auf sich?
Alle stellen den Kelch wieder ab.
Erklärung des Hausvaters
Die zehn Plagen (Makot)
Nach dem Nennen jeder Plage wiederholen alle den Namen, tauchen den kleinen Finger in den Kelch und tupfen einen Tropfen auf den Teller.
Blut, Frösche, Stechmücken, Fliegen, Viehpest, Geschwüre, Hagel, Heuschrecken, Finsternis, Tötung der Erstgeborenen
Lese 2. Mose 12, 1-8 + 12-14
Hausvater: Durch das Blut des Lammes wurde Israel bewahrt!
Alle sagen: „Und genauso wie die Israeliten das Blut der Passahlämmer im Glauben an die Türpfosten strichen, so muss auch das Blut des Messias an unsere Herzenstür gestrichen werden.“
Hausvater: Durch diesen Glauben darf jeder Knecht aus einer noch größeren Gebundenheit als die der Knechtschaft aus Ägypten erlöst werden.
Alle sagen: „Ja, durch Glauben an Jeschua HaMaschiach wurden wir von der Sünde erlöst.“
Lese 2. Mose 14, 23 + 26-31
Lese Jesaja 53, 1-12
Lese Johannes 1, 29
Lese 1. Petrus 1, 18-19
Lese 2. Korinther 5, 20

Gemeinsamer Refrain zum Lied Dayenu – Es wäre genug gewesen für uns. Der Hausvater liest folgende Texte nach jedem Refrain:
1. Hätte Er uns aus Ägypten geführt, aber kein Gericht an ihnen vollzogen. Hätte Er nur an den Ägyptern Gericht vollzogen, aber ihre Götter verschont. Hätte Er das Gericht nur an ihren Göttern vollzogen, aber ihre Erstgeburt nicht erschlagen.
2. Hätte Er nur ihre Erstgeburt erschlagen, aber uns nicht ihren Reichtum gegeben. Hätte Er uns nur ihren Reichtum gegeben, aber nicht das Meer für uns zerteilt. Hätte Er nur das Meer für uns zerteilt, aber uns nicht trockenen Fußes hindurchgeführt.
3. Hätte er uns nur trockenen Fußes hindurchgeführt, aber unsere Unterdrücker nicht in seine Tiefen versenkt. Hätte Er unsere Unterdrücker nur in die Tiefen des Meeres versenkt, aber unsere Bedürfnisse in der Wüste nicht gestillt. Hätte Er nur unsere Bedürfnisse in der Wüste gestillt, aber uns nicht mit Manna gesättigt.
4.  Hätte Er uns nur mit Manna gesättigt, aber uns nicht den Schabbat gegeben. Hätte Er uns nur den Schabbat gegeben, aber uns nicht zum Sinai gebracht. Hätte Er uns nur zum Sinai gebracht, aber uns nicht sein Wort gegeben.
5. Hätte Er uns nur sein Wort gegeben, aber uns nicht ins Land Israel gebracht. Hätte er uns nur ins Land Israel gebracht, aber nicht das Haus seiner Wahl für uns gebaut. Ja, sogar Jeschua, den Messias, hat Er uns gegeben für alle unsere Sünden. Glückselig sind wir!
(Am Anfang und Ende sowie zwischen den Strophen wird der Refrain gesungen.)

Alle heben den zweiten Kelch hoch.
Der Hausvater spricht den Segen über den Kelch des Gerichts: Gelobt seist du, Ewiger, unser G'tt, König der Welt – Schöpfer der Frucht des Weinstocks.
Alle trinken den zweiten Kelch.
Die zweite Waschung der Hände (Rachatz)
Der Hausvater spricht den Segen: Gelobt seist du, Ewiger, unser G'tt, König der Welt, der du uns geheiligt durch die Gebote und uns befohlen, die Hände zu waschen.
Das erste Passah-Symbol  – Lamm (Seroa)
Der Hausvater erklärt die Bedeutung des Lammknochens.
Der Lamm-Schenkelknochen steht für das Lamm, welches an Passah geopfert wurde. Und Jeschua ist das wahre Opferlamm, wie Johannes der Täufer es ausdrückt.
Lese 2. Mose 12, 21-24
Das zweite Passah-Symbol  – Matze (Mazza)
Der Hausvater erklärt die Bedeutung der Matze.
Lese 2. Mose 12, 33-34+39
Der Hausvater spricht den Segen über einem Stück der oberen Matze.
Gelobt seist du, Ewiger, unser G'tt, König des Universums – du bist es, der Brot aus der Erde hervorbringt.
Alle essen ein Stück Matze mit Salz.
Das dritte Passah-Symbol  – Bitterkräuter (Maror und Chasseret)
Der Hausvater erklärt die Bedeutung der Bitterkräuter.
Lese 2. Mose 1, 13-14
Lese 4. Mose 9, 11
Lese Matthäus 26, 21-24a
Der Hausvater spricht den Segen: Gelobt seist du, Ewiger, unser G'tt, König der Welt, denn du hast uns angenommen durch deine vergebende Liebe und hast uns geboten, bittere Kräuter zu essen.
Alle essen Matze mit Meerrettich (Chasseret).
Sandwich (Korech)
Der Hausvater erklärt die Bedeutung des Fruchtmuses.
Alle essen Matze mit dem Fruchtmus (Charosset) und dem Salatblatt (Maror).
Der Hausvater erklärt die Bedeutung des Eis.
Alle essen das in Salzwasser getunkte Ei (Bejza).
Die Sedermahlzeit (Schulchan Orech)
Nun nimmt man das warme Essen ein. Danach können noch ein bis zwei Lieder gesungen werden.
Der Afikoman (die versteckte Matze, Zafun)
Der Hausvater erklärt den Afikoman.
Die Kinder suchen den Afikoman.
Lese Lukas 22, 19
Lese Johannes 6, 35+51
Alle essen ein Stück des Afikoman.
Gebet des Hausvaters
Der Kelch der Erlösung (Berach)
Alle füllen den dritten Kelch.
Der Hausvater erklärt den Kelch der Erlösung.
Lese Matthäus 26, 27-29 (Erlösungskelch)
Lese Jeremia 31, 31-34
Lese 1. Korinther 10, 16a
Der Hausvater spricht den Segen über den dritten Kelch: Gelobt seist du, Ewiger, unser G'tt, König der Welt – Schöpfer der Frucht des Weinstocks.
Alle trinken den dritten Kelch.
Füllen des Kelches für Elia
Lese Maleachi 4, 5
Alle füllen den vierten Kelch.
Ein Kind öffnet die Tür. Alle stehen auf!
Der Kelch des Lobpreises (Hallel)
Der Hausvater spricht den Segen über den Kelch: Gelobt seist du, Ewiger, unser G'tt, König der Welt – Schöpfer der Frucht des Weinstocks.
Alle trinken den vierten Kelch, den Kelch des Lobpreises.
Lese Matthäus 26, 29
Alle sagen: „Ja, Herr! Wie sehr freuen wir uns auf den Tag, an dem wir unseren G'tt anbeten und mit dir zur Zeit der Wiederherstellung aller Dinge erneut von der Frucht des Weinstocks trinken!“
Lese Matthäus 26, 30
Lobgesang aus den Psalmen 113-118 und 136 lesen (Kurzversion als Lied Hallel)
Lese Jeremia 16, 14-15
Annahme (Nitzra)
Alle sagen:  „Vater, diese Sederfeier ist nun zu Ende. Wir haben die großen Taten, die du getan hast, wieder erzählt. Wir danken dir für alles, was du getan hast, und bitten dich, noch größere Dinge zu tun, Herr, wenn du deine Hand ausstreckst und die Gefangenen befreist. Sammle die Verbannten und Zerstreuten aus allen vier Himmelsrichtungen und bringe sie nach Zion zurück! Gib deinem Volk durch deine große Macht dein kostbares neues Leben in Jeschua! Rette dein Volk und segne dein Erbe! Sei auch unser Hirte, und trage uns für immer auf deinen Armen! Maranatha! Komm, Jeschua! Amen! Amen! Amen!"
„Nächstes Jahr in Jerusalem!“
(L'schana Haba'a Bi-Jeruschaljim!)