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Sch’mot

Torah: 2. Mose 1:1–6:1; Haftara: Jesaja 27:6–28:13+29:22–23; Brit Chadascha: –
(Angaben nach „Die Tora nach der Übersetzung von Moses Mendelssohn“ und David Stern)
[Autor: Jurek Schulz]

Schemot – Namen

In Jesaja 29:23 lesen wir, dass Israel den „Heiligen Jakobs“ heiligen wird. Dies ist eine der vielen messianischen Weissagungen auf Jeschua.

Der Satan wollte Israel in Ägypten durch die Vernichtung ihrer Kinder ermorden. Niemals wäre dann der „Heilige Jakobs“ als Messias der Welt erschienen. Erneut versuchte er, die Vernichtung des „Heiligen Jakobs“ durch den bestialischen Kindermord zu erreichen (Mt 2:1618).

Doch der Engel Gabriel spricht die prophetischen Worte zu Maria über Jeschua, dass er König sein wird über das Haus Jakobs in Ewigkeit (Lk 1:33).

Die Freude, welche Maria bei diesen Worten erlebte, erleben immer wieder durch alle Epochen hindurch jüdische Menschen, die den „Heiligen Jakobs“ erkannten in der Person Jeschuas.

Nun haben wir noch nicht die Heiligung des „Heiligen Jakobs“ durch ganz Israel. Doch die messianische Bewegung ist heute schon ein Ausdruck dessen, was wir in der Zukunft insgesamt erwarten dürfen.

In der Zukunft wird sich dann auch in voller Weise das Verständnis der „unverständlichen Sprache“ von Jesaja 28:11 entfalten, ebenso die tatsächliche Bedeutung von der „Zungensprache“ in 1. Korinther 14:21. Doch bis dahin müssen wir wohl mit unterschiedlichen Schriftauslegungen im Blick auf die „Zungensprache“ leben.  Das wesentliche für uns ist, dass Jesaja 28:12 nicht vergessen wird: Gott schafft Ruhe dem Ermüdeten. So soll der „Ruheraum“ für Ermüdete, die Gemeinde des Messias, ein Ort sein, wo alle Dienste zur Erbauung einander dienen (1. Kor 14:26). Nur dadurch wird der „Heilige geheiligt“ durch uns.